Montag, 27. April 2015

Tschüss Schule, Hallo große weite Welt


Schule.
Bald ist es bei mir vorbei. 13 Jahre. Das ist eine lange Zeit.
Zurück blicke ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Ich habe mich mit einigen anderen Leuten unterhalten. Ein paar meinten, dass ihnen zu dem Thema Schule eigentlich nur Negatives einfällt. Ist das wirklich so? Verbinden wir mit Schule nur Negatives?
Ich muss zugeben… ich nicht! Vielleicht bin ich da zu gefühlsduselig, aber irgendwie empfinde ich meine Schulzeit nicht als verschwendete Zeit. Das liegt allerdings weniger daran, dass ich den Unterricht immer so spannend fand oder immer alles fair zuging. Aber die Menschen, das drum herum. Das war besonders.
An meine Grundschulzeit erinnere ich mich nicht mehr so ganz genau, einiges ist verschwommen. Aber da bin ich eigentlich gerne zur Schule gegangen. Mir hat damals Lernen meistens Spaß gemacht und in den Pausen durfte man dann immer mit seinen Freunden spielen. Also eigentlich perfekt? Naja, natürlich gibt es da auch ein paar vereinzelte negative Erinnerungen. Aber es gäbe schließlich keinen Regenbogen ohne Regen, stimmts?
An die Mittelstufe dagegen erinnere ich mich, als war es gestern. Meine Klasse war toll (da hatte ich wirklich Glück!). Ich war wieder mit einem Großteil meiner Grundschulfreunde zusammen und wir hatten einen ziemlich guten Zusammenhalt. Natürlich gab es einige Zickereien – zu erwarten bei dreißig pubertären Jugendlichen – aber Mobbing zum Beispiel gab es nicht.
Mit vielen meiner damaligen Freunde bin ich heute noch befreundet – eine davon ist heute meine beste Freundin.
Wir hatten tolle Klassenfahrten, haben viel zusammen erlebt. Die erste große Liebe. Der erste Liebeskummer. Freundschaften. Partys. Alkohol. Grenzen austesten. Spaß. Glück.
Eine besondere Erinnerung ist meine Abschlussfahrt (9. Klasse). Wir waren in Rom und haben in hübschen kleinen Holzhütten gewohnt. Das Wetter war super und man hatte das Gefühl all seine Liebsten bei sich zu haben. Sorgenfrei.
Der Abschied, die Trennung danach hat wehgetan. Ich dachte für kurze Zeit, meine Welt würde zusammenbrechen. Doch auch wenn sich unsere Wege trennten, einige Freunde blieben. Die wichtigsten Freunde blieben.
Neue Schule. Neue Menschen. Neue Umgebung. Neuanfang.
Auch hier hatte ich 7 meiner alten Leute dabei, das war meine Sicherheit. Aber auf einmal stellten die Lehrer andere Ansprüche, es war wirklich eine Umstellung  von meiner kleinen Dorfschule, wo man die Lehrer beim Einkaufen im Edeka trifft, zu der Schule, wo es auf einmal um etwas ging. Um meine Zukunft. Kaum Lehrer interessierte es, ob man seine Hausaufgaben machte, aber tat man sie nicht, so spürte man das. Allerdings erst später.
Zum ersten Mal merkte ich, welchen Luxus ich vorher mit meinen Lehrern hatte. Zum ersten Mal bemerkte ich Rassismus in der Schule. Ein guter Freund von mir hat philippinische Wurzeln und plötzlich bekam er in einem Fach nur noch Minderleistungen. Ich war entsetzt. Sollten Lehrer nicht eigentlich Vorbilder sein? Kommt so etwas etwa häufiger vor?
In der 12. Klasse war ich dann auf einmal absolut überfordert. Ich dachte die Umstellung vorher sei mir schwer gefallen, aber auf einmal galt es. Es ging um meine Zukunft. Mathe LK. Das kam mir wirklich unmöglich vor.
Als ich dann krank wurde und die 12. Klasse wiederholen musste, fasste ich für mich den Entschluss es besser als beim ersten Mal zu machen. Bessere Noten zu schreiben. Ehrgeiz.
Und das gelang mir auch. Erst war ich enttäuscht, wenn ich einstellige Noten geschrieben hab, irgendwann wollte ich am liebsten nur noch 12 Punkte aufwärts. Ich habe mir selber Druck gemacht. Ziemlich viel Druck sogar. Doch all dieser Druck und all das Lernen haben sich ausgezahlt. Erfolge. 
In dieser Stufe habe ich mich allerdings phasenweise nicht so wohl gefühlt. Ich war unglücklich nicht mit meinen alten Freunden zusammen fertig zu werden.
Doch als ich bereit war, mich auf die anderen Leute einzulassen, fand ich auch hier ein paar tolle Leute. Meinen Freund. Eine wirklich gute Freundin.
Jetzt stehe ich fast am Ende. Kann mir noch gar nicht vorstellen, dass bald alles vorbei ist. 13 Jahre. Das ist eine lange Zeit.
Zukunft. Neuer Anfang.
Eigentlich jeder den ich kenne hat ein bisschen Angst vor dem was jetzt kommt. Wir. In der großen weiten Welt.
Früher wollte ich immer groß sein, erwachsen sein. Und jetzt muss man auf einmal Verantwortung übernehmen, muss sich Gedanken machen, planen. Was wenn ich falsche Entscheidungen treffe? Wenn ich nicht den richtigen Weg finde?
Ich weiß, dass ich mich nicht fürchten brauche. Selbst wenn ich vielleicht das falsche Studium beginne, das kann man wechseln. Wenn ich irgendwo hinziehe, wo es mir nicht gefällt, man kann wieder umziehen. Aber Angst macht es trotzdem. Es ist das erste Mal, wo man wirklich eine Wahl hat.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto schöner finde ich meine Schulzeit. Sie hat mir Sicherheit gegeben. Ich habe Erfahrungen gesammelt, tolle Freunde gefunden.

Auch wenn ich froh bin, wenn das Lernen endlich vorbei ist, wenn ich gespannt bin, wohin mich mein Leben bringt, ein bisschen fehlen wird sie mir. Meine Kindheit. Mein Erwachsenwerden. Meine Selbstfindungsphase. Meine Schulzeit.

Wie trefft ihr Entscheidungen? Wie geht euer Weg nach der Schule weiter? Was wollt ihr mal werden, wenn ihr groß seid?
Kuss,
Sarah

Mittwoch, 22. April 2015

Ein Hoch auf alle Mütter



Am 10. Mai ist Muttertag.


Habt ihr schon ein Geschenk für eure lieben Mamis?

Während wir so überlegten, über was sich unsere Mütter freuen würden, haben wir darüber nachgedacht, warum wir eigentlich den Muttertag feiern. Während wir uns über die Geschichte des Muttertags informierten, lasen wir bei Wikipedia (keine Vorurteile hier!), dass "für den Muttertag im Blumenhandel die größten Umsätze des Jahres (sogar vor dem Valentinstag) erzielt werden."


Mehr Blumen als am Valentinstag? Das hat uns erstmal geschockt!


Aber wenn man darüber nachdenkt, ist das gar nicht so unlogisch. In der Regel schenkt am Valentinstag der Mann der Frau Blumen, somit fallen ja die meisten Frauen und alle Single-Männer als Kunden heraus.

Mütter haben aber (nahezu) alle Menschen. Und seine Mami kennt man sicherlich auch schon länger als 2 Wochen, sodass einem da ein tolles Geschenk zumeist wichtiger ist, als bei einer Beziehung, die noch in den Kinderschuhen steckt.


Zurück zu der Frage, warum der Muttertag eigentlich gefeiert wird: 


"Als Begründerin des heutigen Muttertags gilt jedoch die Methodistin Anna Marie Jarvis, die Tochter von Ann Maria Reeves Jarvis. Sie veranstaltete in Grafton am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, ein Memorial Mothers Day Meeting. Im folgenden Jahr wurde auf ihr Drängen hin wiederum am zweiten Maisonntag in der Methodistenkirche in Grafton allen Müttern eine Andacht gewidmet. 500 weiße Nelken ließ sie zum Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter vor der örtlichen Kirche an andere Mütter austeilen."

Heute feiern wir den Muttertag um unseren Müttern zu zeigen, wie lieb wir sie haben. Auch wenn man das ja eigentlich öfter mal tun sollte, ist dies eine super Gelegenheit der Frau zu danken, die immer für einen da ist und sein wird. Denn unsere Mamis tun so viel für uns: sie hören uns zu, ertragen unsere Launen, unterstützen uns bei jeder noch so merkwürdigen Idee und sind einfach immer für uns da. Deswegen haben sie diesen Tag ihnen zu Ehren wirklich verdient.


Ein Freund erzählte vor Kurzem, dass seine Mutter den Muttertag nicht leiden könne. Wenn ihre beiden Kinder ihr eine Freude machen wollen, könnten sie das jeden Tag tun. Sie wolle keine Geschenke, nur weil sich ihre Kinder an diesem einen Tag dazu Kinder verpflichtet fühlen.

Ein Stück weit können wir das verstehen. Auch hier sehen wir parallelen zum Valentinstag.
Denn natürlich wird auch der Muttertag von der Industrie gepuscht, um noch mehr Umsatz mit Blumen und Schokolade zu machen.
Aber letztendlich wäre man ja doch enttäuscht, wenn man am Valentinstag vom Partner wirklich gar nichts bekommt (das muss kein Strauß mit 100 Rosen sein, aber vielleicht ja eine einzelne). Und wir denken, dass sich auch unsere Mamis vergessen fühlen würde, wenn wir uns nicht wenigstens eine Kleinigkeit zum Muttertag überlegen würde. Es muss ja nicht einmal etwas Materielles sein!

In den nächsten Tagen werden wir euch noch ein paar Geschenkvorschläge zeigen, für alle, die noch keine Idee haben, womit sie ihrer Mutter eine Freude bereiten können.
























Wir wünschen euch eine schöne Woche,
Sarah und Svenja

Freitag, 17. April 2015

One lovely blog award ♥


Vor einigen Tagen hat uns die liebe Katrin von Maxi Primus für den One lovely blog- Award nominiert, da dies unser erster Blog-Award ist, freuen wir uns natürlich sehr. An dieser Stelle ein ganz liebes Dankeschön an Dich! :)



Die Regeln: 

  • bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinke sie
  • blogge die Regeln und zeige den Award
  • veröffentliche 7 Fakten über dich
  • nominiere 15 Blogger und teile ihnen ihre Nominierung mit


Fakt 1: Wir kennen uns bereits seit der 5. Klasse. Damals kamen wir beide auf eine neue weiterführende Schule und verstanden uns auch immer gut. Beste Freundinnen sind wir allerdings erst, seit wir fürs Abitur auf verschiedene Schulen gewechselt haben.

Fakt 2: Wir beide LIEBEN Knoblauch. In Alioli, Spundekäs und auch generell in den verschiedensten Gerichten. Wenn man zu zweit stinkt, ist's halb so wild, außerdem ist Knoblauch gesund!

Fakt 3: Sarah lässt sich ihre Haare lieber von Svenja machen, als zum Frisör zu gehen.

Fakt 4: Sarah hat Mathe und Deutsch, Svenja hingegen Bio und Englisch als Leistungskurse fürs Abitur gewählt. Wir können auch verschieden sein.

Fakt 5: Sylt ist unsere absolute Lieblingsinsel. Ein mal waren wir auch zusammen dort und es war wunderschön. Der Wind. Der Strand. Das Meer.

Fakt 6: Wir beide sind sehr, sehr blass. Oft werden wir gefragt, ob es uns denn gut geht, aber wir sind einfach so :D.

Fakt 7: Wir sind im Herzen Kinder. Wir lieben es Brettspiele zu spielen und dabei zu quatschen, da vergehen die Stunden bei uns wie im Flug und die eine oder andere Kanne Tee wird geleert.




Wir nominieren folgende Blogger und hoffen auf fleißige Beteiligung :)






Wir wünschen euch ein erholsames Wochenende, natürlich mit viel Sonne,
Svenja und Sarah


Mittwoch, 15. April 2015

Blogvorstellung - Die kleine Küchenfee


Wir haben uns vorgenommen, eine neue Seite einzurichten. Für die ganzen Blogs, die wir super gerne und auch regelmäßig lesen. Diese neue Seite werden wir heute mit der Blogvorstellung der lieben Bianca von 'Die kleine Küchenfee - Weil Liebe durch den Magen geht' einweihen.

Um euch das Mädchen hinter 'Die kleine Küchenfee' ein bisschen näher vorzustellen, haben wir eine Art e-Mail-Interview mit ihr geführt, welches ihr im Folgenen lesen könnt. Falls ihr auf unsere Antworten zu Biancas Fragen neugierig seid, dann schaut doch gerne mal auf ihrem Foodblog vorbei.

Interview mit der kleinen Küchenfee Bianca:

Wie kamst du zum Bloggen/wann hast du angefangen?
Ich hatte schonmal 2013 mit einem Beautyblog angefangen, weil ich schon immer gerne geschrieben habe und damals frisch nach dem Abi Zeit hatte, um das Bloggen einfach mal auszuprobieren. Seit ich aber alleine wohne, habe ich aber immer mehr gemerkt, wie viel Spaß ich am Kochen habe - sogar mehr als an Beauty, und nachdem es eine Zeit lang still war, entschied ich mich, die alte Leidenschaft durch einen Kochblog neu aufleben zu lassen.

Was sagen deine Freunde/Famillie zum Bloggen?

Ich werde nur unterstützt und erhalte viel Zuspruch. Meine Freundinnen rufen mittlerweile sogar regelmäßig meinen Blog ab, und wir reden auch oft darüber.

Welches ist dein Lieblingsgericht von deinem Blog?

Tatsächlich das erste Rezept, das ich auf dem Blog veröffentlicht habe: Möhren-Ananas-Curry. Da könnte ich mich reinsetzen :D

Wieso genau ein Foodblog?
Kochen ist tatsächlich meine liebste Beschäftigung geworden, seitdem ich von zu Hause ausgezogen bin. Und das will ich mit allen Lesern teilen, weil gutes Essen meiner Meinung nach so wichtig ist. 

Was sind deine Hobbies außer kochen/bloggen?

Am Liebsten verbringe ich Zeit mit meinem Freund oder unternehme etwas mit Freunden. Und wenn ich doch mal meine Ruhe brauche lese ich gerne. Oder ich gehe shoppen, wie wahrscheinlich fast jedes Mädchen :D

wohin würdest du gerne mal verreisen?

Am Liebsten würde ich auf die Philippinen, weil mein Freund zur Hälfte seine Wurzeln dort hat und mir schon so viele schöne Bilder gezeigt hat und so viel erzählt hat, dass ich dieses Land auch kennen lernen will. Aber mich fasziniert Asien allgemein. 

Wie sieht ein me-day für dich aus?

Ein Frühstück im Bett, vielleicht mit einer Vogue zum Blättern, dann gemütlich fertig machen, nach Frankfurt fahren (keine Ahnung warum - ich fühle mich in Frankfurt tatsächlich immer viel wohler als in meinem rheinland-pfälzischen Nest), japanisch essen gehen und ins Museum oder an den Main und abends zu Hause mit einer Gesichtsmaske einen Film schauen*.* Danach bin ich tiefenentspannt 

Welche Projekte planst du für die Zukunft deines Blogs?

Ich will mir bessere Techniken in der Webgestaltung aneignen, um das Layout und den Header zu verbessern. Das gefällt mir nämlich noch nicht so ganz.

Hast du einen ultimativen Tipp für Blogbeginner?

Am Ball bleiben und nicht entmutigen lassen, wenn zunächst kaum Klicks kommen. Jeder fängt mal klein an.

Welche drei dinge würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?
Meinen Freund, genug Sonnenmilch (da sehr blass :D) und eine Kamera um die schönsten Erinnerungen von der Insel für "später" festzuhalten.

_______

Wir hoffen, dass ihr durch unser Interview einen kleinen Einblick in Biancas wunderbaren Blog gewinnen konntet und Lust bekommen habt, mal bei ihr vorbei zu schauen. Wir selbst finden ihren Foodblog fantastisch, da dort schon Rezepte aus vielen Bereichen und Ernährungsformen (vegan, vegetarisch) vorhanden sind, obwohl das Projekt noch gar nicht soo alt ist. Unser Lieblingsgericht ist übrigens das Chili con Tofu, das sieht einfach superlecker aus - ob mit oder ohne Fleisch.

Wenn ihr HIER klickt, gelangt ihr zu unserer neuen 'gern gelesen'-Seite, wo ihr in Zukunft neben Bianca auch andere, von uns regelmäßig gelesene Blogs verschiedenster Themengebiete finden werdet, wenn ihr das möchtet. Lasst uns doch gerne eure Meinung dazu in den Kommentaren wissen.


Wir wünschen euch einen gemütlichen Abend,
Sarah und Svenja


Montag, 13. April 2015

Kreatives Schreiben


Hallo Ihr Lieben,
heute kam mein Deutschlehrer auf die Idee, eine Kreatives-Schreiben Übung mit uns zu machen. Schließlich haben wir nur noch 21 Tage Schule (Ja, wir haben gezählt!).
Wir sitzen also in diesem Raum und er fängt an irgendwelche Bilder an die Wand zu projizieren. Und leise Musik abzuspielen, die mich an die Musik erinnert, die ich damals im Yoga immer in der Ruhephase gehört habe.
Die Bilder dagegen sind sehr unterschiedlich und sollen uns als Inspiration dienen.
Aber meine Inspiration ist eigentlich dieser Blog.
Ich brauche ein Thema, einen Anhaltspunkt, an den ich mich klammern kann. Mit so vielen Ansätzen bin ich überfordert.
Die Bilder zeigen Frauen, Gemälde und Fotos von Hunden – jetzt gerade auch eins von einem Igelbaby. Ich kann all diese Bilder - Stierkampf in Spanien, joggender Mann, Fußballfans - nicht in Einklang bringen. Ich bin  verwirrt.
Sobald ich mir eines herauspicke, mir Gedanken dazu mache, ist schon wieder ein anderes an seine Stelle getreten.
Alle anderen um mich herum schreiben. Sie wirken als hätten sie unglaublich viele Ideen, als seien sie inspiriert. - Niedliche  Hundebabys, Elefant, Mensch, der hinter einem Bücherstapel verschwindet, Kopfhörer -
Bin ich unkreativ? Zu langsam? Fällt es mir schwer, mich inspirieren zu lassen?
Bin ich die Einzige, die eher darüber schreibt, dass sie Bilder anschaut, anstatt eine Geschichte zu erzählen, die durch dieselben inspiriert wird?
Morgen sollen eine paar von uns wieder schreiben.
Der Rest stellt ein Buch vor, das er mag oder besonders findet. Meine erste Idee war natürlich „Über mir der Himmel“ von Jandy Nelson. Aber ist das wirklich das Richtige für einen Deutsch LK, Klasse 13?
„Fast wie neu“? „Gut gegen Nordwind“? „Frühlingsgewühle“?
Das Buch, das ich gerade fertig gelesen habe – wie heißt es noch gleich? – ach, ja, „Kirschroter Sommer“ und „Türkisgrüner Winter“ hießen die beiden. Aber eigentlich waren darin nur die Dialoge so witzig. Das Ende war zu kitschig und die Story selbst eher mittelmäßig. Sehr vorraussehbar.
Was ist das ideale Buch? Womit kann man beeindrucken? Sakrileg von Dan Brown? Ein Thriller?
Wirken die nicht wenigstens etwas weniger lahm als meine bevorzugten Liebesschnulzen?

Teddy am Strand, Mona Lisa mit Muskeln, Frau mit Maske, Tropfsteinhöhle - So langsam fange ich an, die Bilderauswahl faszinierend zu finden. Wie kommt man darauf so viele verschiedene Bilder auszusuchen? Was waren wohl die Auswahlkriterien?


Dieser Text ist heute in der Schule entstanden. Wie kommt ein Deutsch - LK - Lehrer auf die Idee, in der Klasse 13 "Kreatives Schreiben" und Buchvorstellungen als Thema zu nehmen, fragt ihr euch sicher? Das haben wir uns auch gefragt.
Er hat uns daraufhin erklärt, dass ein Junge aus einem ehemaligen LK sich einmal sehr über eine solche Aufgabe gefreut hat und meinte, so etwas hätte er zum letzten Mal in der Grundschule gemacht. Einfach schreiben, ohne strikte Vorgaben.
Und mein Lehrer ist der Meinung, dass dies sehr schade ist.
Warum hört man nach der Grundschule überhaupt mit dem freien Schreiben auf?

In der Grundschule sollte man oft eine kleine Geschichte zu einem bestimmten Thema schreiben. Das waren immer meine Lieblingsaufgaben. Da konnte man eigentlich nichts falsch machen.
In der Mittelstufe ging es dann auf einmal nur noch um Diktate und Grammatik.
Es gab Phasen wo ich auf die Frage nach meinem Lieblingsfach "die Hälfte von Deutsch" geantwortet habe (Ja, da war ich wirklich noch kleiner). Denn ich mochte immer Lesen und eigentlich auch Schreiben. Aber Grammatik habe ich immer für unnötig gehalten - vermutlich weil mir diese nie wirklich schwer gefallen ist. Die war jedoch in den meisten Jahren das einzige Thema im Deutschunterricht.
In der achten Klasse kam meine Deutschlehrerin auf die Idee, wir könnten Buchvorstellungen machen. Und auch wenn mir damals die Vorbereitung sehr aufwendig vorkam, so hat mir das doch sehr viel Spaß gemacht. Endlich konnte man mal über sein Lieblingsbuch reden. Und danach wurde dieses natürlich fleißig verliehen.
Danach fing Deutsch leider wieder an eher anstrengend zu werden.

Jetzt - nachdem die wichtigen Prüfungen durch sind - dürfen wir all das wieder machen. Und auf einmal bin ich wieder froh über meine Kurswahl!
Kreativ schreiben - Geschichten erzählen - über Bücher reden. Moderne Bücher. Lieblingsbücher.
Ich bin begeistert. Ich freue mich auf die nächste Stunde.

Kuss,
Sarah

Samstag, 11. April 2015

Meine Irland Auszeit


Hallo Ihr Lieben,
wie ihr gesehen habt, war ich an den letzten Posts nicht beteiligt. Das liegt daran, dass ich im Urlaub war. Zum Abschalten und Entspannen und natürlich um etwas zu erleben.
Mein Vater hat mich spontan mit nach Irland genommen - zu einem Roadtrip. Und auch wenn das Wetter - wie ihr euch vermutlich vorstellen könnt - nicht besonders gut war, war es doch unglaublich schön dort. Ihr müsst wissen: ich träume schon länger von Irland. Von diesen saftig grünen Wiesen und dieser absoluten Idylle.
Und schon am ersten Tag war ich absolut begeistert von all' diesen erfüllten Klischees. Überall Wiesen mit Schafen und niedlichen Lämmern. Und natürlich Kerrygold - Kühe.
Wir waren an den Cliffs of Moher und sind an beeindruckenden Küstenstraßen vorbei gefahren. Und durch eine Art Mondlandschaft. Und natürlich wieder durch meine geliebten grünen Weiden.

Beeindruckend war auch die Gastfreundschaft der Leute dort. Nur der Akzent ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ein Ire wollte von uns wissen, ob wir zum Beispiel das Wort "Moin" verstehen. Wir haben uns gefreut und dachten er meint die Norddeutsche Begrüßungsformel. Gemeint war allerdings "mine".

In Dingle hat mich ein Mann auf der Straße angesprochen. Nachdem ich dreimal nachgefragt habe, was genau er meine, habe ich dann verstanden, dass er wollte, dass ich eine Nummer zwischen 1 und 5 wähle. Ich habe mich für die Zwei entschieden.
Das Kärtchen mit der Zwei enthielt einen Gutschein für eine Kugel Eis. Und auch wenn es zu dem Zeitpunkt ziemlich stark geregnet hat - ich glaube mir hat schon lange kein Eis mehr so gut geschmeckt. Ich habe nämlich noch nie etwas gewonnen, aber das gefällt mir definitiv!

Mein Vater kam dann nach ein paar Tagen auf die Idee in Mehrbettzimmern zu übernachten. Und auch wenn ich davon nicht sehr begeistert war, muss ich sagen, dass es auf jeden Fall eine interessante Erfahrung war. Einer der mit uns im Zimmer geschlafen hat, war zum Beispiel ein Straßenmusiker aus England, der seit einigen Monaten durch Groß-Britannien getourt ist.
Ein Anderer hat den ganzen Nachmittag geschlafen und als ich mich mit ihm unterhalten habe, hat er erzählt, dass er für einige Jahre in Las Vegas gewohnt hat (mit seiner deutschen Freundin) und nach einem Zwischenstopp in Hawaii wollte er nun seine Familie in Irland besuchen.
So verschiedene Menschen mit so verschiedenen Geschichten...

Jedenfalls für alle die eigentlich lieber in schicken Hotels übernachten: Vielleicht lohnt es sich wirklich mal ein Zimmer mit Fremden zu teilen. Man lernt Menschen ganz anders und natürlich viel schneller kennen.

Habt ihr sowas schon mal ausprobiert? Was sind eure spannendsten Reisegeschichten?
Wo wolltet ihr schon immer mal hin reisen?

Kuss,
Sarah









   

Mittwoch, 8. April 2015

Frühjahrsputz für Körper und Geist - vegane Ernährung



In letzter Zeit und besonders seit mein Praktikum in den Semesterferien zu Ende ist, fühle ich mich oft müde und niedergeschlagen. Ich habe Bauchschmerzen, manchmal leicht erhöhte Körpertemperatur und meine Haut - besonders an den Beinen - tut mir weh, fast wie bei einer Erkältung. Nachdem ich mir dann auch noch einen grippalen Infekt eingehandelt hatte, stand für mich fest: Du musst deinen Körper aufräumen!
Zwei gute Freundinnen von mir leben schon seit Jahren vegan, was ich aus sicherer Ferne und mit viel Interesse, aber zu wenig Disziplin (und zu viel Gefallen an Fleisch und Käse) beobachtete.
Dennoch fühle es sich für mich an, als wäre genau jetzt (Ja, Frühlingsgefühle, Frühjahrsputz etc.) der richtige Zeitpunkt gekommen, um meine Ernährung einfach mal ein bisschen umzustellen.

Ich war also von Mitte März bis zum Osterwochenende disziplinierte Veganerin und erstaunlicherweise fiel es mir überhaupt nicht schwer, nicht das kleinste bisschen! Zugegeben, meine Familie und Freunde hatten nicht allzu viel Verständnis für meinen Sinneswandel, brachten mir jedoch ausreichend Akzeptanz entgegen um es durchziehen zu können. 

Im Folgenden möchte ich euch ein paar Bilder der Gerichte zeigen, die ich in meiner veganen Zeit gekocht/gebacken/zubereitet habe. Ich hoffe sie gefallen euch und der ein oder andere findet in meinem Beitrag Motivation und Inspiration selbst öfter vegan zu kochen.


Frühstück


Mittag-/Abendessen


für zwischendurch :)


Ich hoffe mein Post hat euch gefallen und ihr habt einen kleinen Einblick gewinnen können. Rezepte zum ein oder anderen Bild werden in nächster Zeit mit Sicherheit folgen. 

Habt ihr auch schon mal darüber nachgedacht weniger tierische Produkte zu essen und stattdessen mal vegan zu kochen? Wenn ja, dann lasst gerne einen Kommentar da (vielleicht auch mit Rezeptvorschlägen?)

Ich wünsche euch einen tollen Tag und schöne Restferien,

Svenja




Mittwoch, 1. April 2015

Der Frühling kommt bestimmt! - meine März-Favoriten

Aufgrund des extrem schlechten, stürmischen und so gar nicht frühlingshaften Wetters (ich bin aufgewacht und habe schneeweiße Dächer gesehen, dachte ich würde noch träumen; danke lieber April, das war ein ganz ganz mieser Aprilscherz), kann ich euch heute pünktlich zum 1. April meine Beauty-Favoriten des letzten Monats zeigen.



Meine Favoriten lassen sich diesen Monat in drei Kategorien einteilen, die ich wahrscheinlich auch in den nächsten Favoriten-Posts beibehalten möchte. Hier handelt es sich um dekorative Kosmetik, Gesichtspflegeprodukte und Haut&Haar. 

Heute möchte ich mit der Kategorie Gesichtspflege beginnen, da mich dieses Thema in letzter Zeit leider wieder sehr viele Nerven gekostet hat. Man könnte meinen, dass mit 19 die schlechte Haut, die man seit der Pubertät mit sich herumträgt, besser werden könnte... Pustekuchen! Jetzt war es mal fünf bis 6 Wochen besser und dann kam das dicke Ende. (Könnte unter anderem auch an meiner Ernährungsumstellung auf vegan liegen, ein Post dazu wird in den nächsten Wochen folgen)
Auf jeden Fall versuche ich momentan alles wieder ein wenig abzumildern und mein Hautbild zu verfeinern, was mit mir dem milden Reinigungsschaum, den ich mit der Gesichtsreinigungsbürste von Ebelin (beides bei dm erhältlich) morgens und abends in mein Gesicht einmassiere, bisher ganz gut gelingt. Die Haut fühlt sich danach auf jeden Fall völlig rückstandslos an und das gefällt mir sehr gut!
Zudem trage ich ein bis zwei mal wöchentlich das Enzympeeling von Balea auf mein Gesicht auf. Zuerst war ich skeptisch, nachdem ich es aber getestet hatte, war ich überzeugt von der Wirkung des chemischen Peelings. Hier findet man keine groben Körnchen, das Produkt fühlt sich an wie eine sehr reichhaltige Creme. Nachdem man es bis zu fünf Minuten hat einwirken lassen, wäscht man es mit lauwarmem Wasser ab und hat seidig weiche Haut, die von abgestorbenen oder verhornten Hautschüppchen befreit ist, ganz ohne mit Peelingkörnern schrubben zu müssen.



























Hier in der Kartegorie dekorative Kosmetik sehr ihr zwei meiner absoluten Basic-Favoriten. Mein allerliebster Concealer von P2, der unglaublich ergiebig ist, eine tolle Konsistenz hat und vor allem zu meiner sehr hellen Haut perfekt passt.
Der abgebildete Bronzer ist der gebackene Duo-Bronzer von Alverde (Farbe sunny bronze). Er hat, wie der Name schon verrät, zwei verschiedene Brauntöne mit leichten Schimmerpartikeln. Für mich eignet sich der Bronzer prima zum Konturieren und, um meiner Haut wenigstens im Sommer ein wenig Farbe zu verleihen.



In meine Haut&Haar-Favoriten haben es im März drei Produkte geschafft, die es wirklich verdient haben mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Zum einen handelt es sich um das Garnier Mineral ultra dry 48h Anti-Transpirant, welches ohne brennenden Alkohol und Parabene auskommt, dafür aber leider Aluminiumsalze enthält. Bis auf dieses Deo bin ich komplett auf solche ohne Aluminiumbestandteile umgestiegen (davon kann man halten was man mag), allerdings gibt es Tage, an denen man ein garantiert schützendes Deo benötigt. Und das ist es für mich!
Das nächste Produkt ist leider, leider aus einer LE. Das 'Lustiges Duett'-Duschgel von Balea hat mich schon bei Apfelduft überzeugt und bei Melisse stand ich bereits an der Kasse. Der Duft ist atemberaubend frisch und fruchtig zugleich, es riecht wie mein geliebtes Lavera Apfelshampoo und spätestens dann war klar, dass ich es mitnehmen muss. Ich liebe Apfelduft, wenn er authentisch ist.
Momentan bin ich eigentlich fleißig dabei meinen Pantene pro V- Conditioner aufzubrauchen, das dauert aber bei meinen schulterlangen, dünnen Haaren wirklich lange. Um mich schon mal auf meinen nächsten Kauf vorzubereiten, falls der Conditioner tatsächlich mal leer werden sollte, habe ich mir bei meinem letzten Drogeriebesuch eine Reisegröße der Alverde Nutri-Care-Spülung mit Mandel- und Arganöl gegönnt - kann man, wenn man eine Fernbeziehung führt oder viel unterwegs ist sowieso immer ganz gut gebrauchen. Die Spülung kommt ganz ohne Silikone aus, man merkt ganz klar den Unterschied zu klassischen Silikonbomben, aber gerade wenn man diesen Gesichtspunkt berücksichtigt finde ich die Pflege des Produkts großartig und auch der Geruch ist angenehm.



Was sind eure Favoriten des Monats März? Wurdet ihr heute auch schon in den April geschickt? Bei mir hat das der April höchstpersönlich übernommen.

Liebste Grüße und einen tollen Tag,
Svenja