Mittwoch, 26. August 2015

Die Sache mit der besten Freundin


Das mit mir und einer >besten Freundin< war lange Zeit ein schwieriges Thema. Im Kindergarten hatte ich eine beste Freundin, die allerdings gut 20 Minuten von mir entfernt gewohnt hat. Diese Freundschaft hielt lange an und noch heute laden wir uns – wenn wir auch sonst kaum noch Kontakt haben – jedes Jahr zu unseren Geburtstagen ein. Aber entsprechend haben wir uns natürlich, als wir größer wurden, nicht mehr so oft getroffen. In der Mittelstufe gab es dann auch zwei Mädchen, die diesen Titel hatten, aber gleichzeitig gab es auch immer viel Zoff und viele Tränen. Dreierfreundschaften sind in dem Alter wirklich nicht einfach…
Und dann gab es da ein Mädchen, das in der 8. Klasse die Schule wechseln wollte. Wir haben uns auch vorher ganz gut verstanden, aber hatten auch nicht wirklich etwas miteinander zu tun. (Verschwendete Jahre, wie ich im nach hinein feststellen muss.) Dann hat sie die Schule gewechselt, wir haben den Kontakt gehalten.
Und auf einmal war sie da, die beste Freundin. Die mit der man über alles reden kann. Die, bei der es reichen würde am Telefon zu sagen „komm vorbei“ und 10 Minuten später wäre sie da. Diese eine, die man nicht mehr gehen lässt. (Auch weil sie zu viel weiß.)

Vor kurzem gab es einen Post, den Svenja mir gewidmet hat. Mein erster Satz an diesem Abend in meinem Tagebuch: „Es gibt Momente, in denen man merkt, dass es auch Engel ohne Flügel gibt.“
Das hier soll ein kleines Dankeschön sein.
Für all' die Tränen, die du getrocknet hast.
Für all' die Bauchschmerzen, die ich vor Lachen hatte.
Für all' das Verständnis, das du immer hast.
Für all' die Momente, die ich als erstes immer mit dir teilen möchte.
Für alles.

Svenja und ich haben uns gerade erst über ein paar Mädchen unterhalten. Jeden Tag gibt es neue ich-liebe-dich-über-alles-/beste-freundinnen-für-immer-Bilder bei Facebook und co.  Wir beide haben festgestellt, dass das nicht unsere Art ist. Dass wir weder die Liebe zu unseren Freunden,noch zu unserer Familie, noch die Liebe zueinander jeden Tag öffentlich posten müssen. Wer möchte denn täglich Mama-ist-die-beste-Bilder anschauen?
Aber heute – und vor allem hier – muss ich das einmalig ändern. Weil ich noch gar nicht weiß, wie ich dieses kleine „Danke“ so groß machen kann, wie es eigentlich sein müsste.
Dieser Blog bedeutet mir – und auch Svenja – sehr viel. Manchmal gibt es hier sehr private Gedanken, manchmal stecken wir unglaublich viel Arbeit in einen Post.
Aber das wichtigste für mich ist, dass es unser gemeinsames Projekt ist. Wir beide machen das zusammen. Und dadurch ist es für mich hier das persönlichste und größte Danke, das mir in den Sinn kam.
Ich hab dich sehr lieb, meine Kleine. 


Sarah

Sonntag, 23. August 2015

Was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder


'Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.' - Dalai Lama



Das war bei mir oft der Fall. Wirklich oft. 
Vor noch einem Jahr war ist so unglaublich traurig und enttäuscht darüber, dass ich nicht das Abi hatte, das ich gerne gehabt hätte. Mein Schnitt ist nicht unterirdisch schlecht, aber gut ist was andres. So gerne hätte ich etwas anderes studiert, hatte ganz andere Pläne geschmiedet, mit Freunden von weiter weg. Unter anderem durch meinen für mein Wunschstudium nicht ausreichenden NC musste ich nach Alternativen suchen und bewarb mich einfach auf alles mögliche, was mich auch nur im entferntesten Sinne interessierte - einfach um etwas in der Hand zu haben und nicht ein Jahr in den Seilen zu hängen. Mittlerweile bin ich am Ende meines zweiten Semesters Umwelt-, Hygiene- und Sicherheitsingenieurwesen - der Studienplatz, mit dem ich mich am ehesten abfinden konnte und der, der nicht meilenweit von zu Hause entfernt war - und ob ihr es glaubt oder nicht: aus 'ich hab mich damit angefreundet' wurde 'ich würde meinen Studienplatz nichtmal für ein Medizinstudium hergeben'. Auch für Sport und Gesundheit nicht, das war mein eigentlicher Traum gewesen aber sicherlich hätte ich damit niemals so großartige Berufschancen gehabt, wie mit meinem Fachhochschulstudium. Nicht genau diese Menschen kennengelernt, mit denen ich mich super verstehe. Nicht diese Erkenntnisse erlangt, nicht dieses Wissen. 

Ehrlich gesagt möchte ich mir nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn ich das bekommen hätte, was ich mir gewünscht habe. Zuerst ist man natürlich immer etwas enttäuscht, wenn's mal nicht nach Plan läuft, aber nachdem man sich mit einer Situation abgefunden hat, wird man meistens glücklich damit. Oder zumindest zufrieden. (Eigentlich bin ich eher der Zufriedenheitsvertreter) Es öffnen sich ganz neue Türen, Möglichkeiten werden geschaffen, an die man zuvor nicht einmal im Traum gedacht hätte. Und all das wäre nicht passiert, wenn das Leben dem Plan gefolgt wäre. Das Leben macht das schon richtig, manchmal geht's bergab, aber meistens nur um Schwung zu holen und auf der nächsten Bergspitze eine super Aussicht zu haben. 

Diesen Text widme ich Sarah. Ich weiß, dass du grade Schwung holst. Nutze ihn und mach das beste aus deiner Situation - auch wenn es auf den ersten Blick nicht das beste für alle anderen zu sein scheint. Du schaffst das, da müssen wir alle mal durch!

In Liebe,
Svenja


Donnerstag, 20. August 2015

Lach doch mal!


Hallo ihr Lieben,
kürzlich haben wir einen wirklich schönen Tag zusammen verbracht und dabei haben wir einige Bilder auf Pinterest, Tumblr und Konsorten entdeckt, die uns echt zum Grinsen gebracht haben. Daran wollten wir euch einfach teilhaben lassen, denn man sollte jeden Tag mit einem Lachen beenden!




















Was sagt all das über unseren Humor aus? Erzählt uns, was euch in letzter Zeit schmunzeln lassen hat, wir freuen uns darauf.

Liebst, Sarah & Svenja♥

Sonntag, 16. August 2015

10 Spartipps, damit das Schweinchen nicht verhungert


Hallo ihr Lieben,
die meisten kennen das Gefühl allzu gut, dass am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist. Und dass man aus genau diesem Grund niemals die 'Traumtrip-Spardose' füllen wird - auch nicht mit Kleingeld. Deswegen haben wir uns heute mal ein paar Spartipps für euch überlegt.


1. Nur mit Bargeld zahlen.
Der Vorteil daran ist, dass man sieht, wie viel Geld man ausgibt, es geht durch die eigene Hand und man nimmt es eher wahr, als wenn es virtuell verbucht wird. Man behält also viel besser den Überblick darüber wie viel man wirklich ausgibt. Gingen Kartenzahlungen nur nicht so einfach und schnell...


2. Nie zu viel Bargeld dabei haben
Je voller der Geldbeutel, desto eher hat man das Gefühl, dass man sich ja ruhig noch etwas gönnen kann. Daran wäre ja allgemein nichts Schlechtes, wenn es nicht der 3. Nagellack in der selben Farbe wäre...oder das Schnäppchen, das trotz Sale-Schild noch 200 Euro kostet - ist ja ein Schnäppchen!


3. Der Überblick
Verschafft euch am Anfang des Monats (oder dann, wenn ihr Geld bekommt) einen Überblick. Wie viel Geld habe ich? Was davon geht ab für den Handyvertrag, das Auto oder Essen? Wie viel Geld habt ihr wirklich frei zur Verfügung? Schreibt es am besten auf, eine Art Haushaltsbuch kann hier nicht schaden - auch wenn ihr selbst noch keinen eigenen Haushalt führen solltet. Vielleicht könnt ihr ja sogar 10 Euro Ersparnisse direkt mit einplanen?

HIER findet ihr ein paar Finanzplanungs-Printables, die euch vielleicht weiterhelfen :)


4. Ziele setzen
Setzt euch ein Ziel für das ihr spart, eins wofür es sich lohnt. Ein toller Urlaub, ein Auto, eine Handtasche, in die ihr euch verliebt habt, etc. Wenn euer Herz wirklich dafür brennt, dann geht das Sparen leichter.


5. Das Schweinchen sollte nicht verhungern
Legt bewusst Geld zur Seite, entweder auf ein extra Konto oder in ein Sparschwein. Liegt das Geld auf dem normalen Konto, geht man viel zu leicht an das Ersparte. Das vermittelt einem das Gefühl, das Geld stehe zur Verfügung und man könne es einfach ausgeben, dabei ist es ja bereits für euren Traumurlaub etc. verplant.




6. Prioritäten setzen
Schreibt euch Listen mit Dingen, die ihr wirklich braucht. Egal ob eure Jeans kaputt gegangen ist, oder das Make-up leer ist - alles aufschreiben, was im folgenden Monat ansteht. Dadurch vermeidet ihr Spontan-Käufe. Ordnet diese Listen aber nach Priorität und überdenkt, ob wirklich alles jetzt sofort sein muss. (Und bedenkt hierbei ganz rational, was notwendig ist und was ihr selbst für absolut notwendig haltet - das sind oft zwei verschiedene Paar Schuhe - wir kennen uns doch.)


7. Erstmal nachdenken
Dann solltet ihr euer Budget festsetzen, wie viel von dem restlichen Geld ihr wofür ausgeben wollt. Freizeit, Kleidung, CDs oder Bücher, ganz egal. Macht euch bewusst, wie viel Geld für Kino oder Frühstücken gehen mit der besten Freundin wirklich ausgegeben wird, denn oft werden diese Kosten unterschätzt - Kleinvieh macht auch Mist!


8. Altlasten entsorgen
Was haltet ihr davon ein paar alte Klamotten oder Bücher auf Ebay oder Kleiderkreisel zu verkaufen? Wir planen demnächst auch mal einen Flohmarktstand zu machen - unsere Erfahrungen und Erfolge berichten wir euch dann gerne.
Was wir selber auch noch nicht gemacht haben, ist eine Tauschparty. Egal ob nur mit den besten Freundinnen oder mit völlig Fremden in der Großstadt - man wird alte Sachen los und kann sich anderes aussuchen - klingt doch ziemlich gut, oder? Vielleicht findet sich ja ein Schatz unter den Sachen, die anderen nicht mehr passen. Eine weitere Alternative sind Apps wie Kleiderkreisel (Kleidung), Tauschothek (Bücher&Dvds) oder Shpock/eBay Kleinanzeigen (Internetflohmarkt) - das hier erwirtschaftete Geld könntet ihr direkt in eine 'besondere Spardose' stecken, immer nach drei Monaten einen Kassensturz machen und euch einen kleinen Wunsch erfüllen, oder weitersparen.


9. Gemeinsam macht Sparen mehr Spaß, versprochen!
Veranstaltet den nächsten Kinoabend doch einfach mal zu Hause. Popcorn selber machen, Holunderblütenlimo und eine schöne Dvd. Den Film kann einfach jemand mitbringen (ansonsten kostet Ausleihen auch nur 1-2 €) und auch die restlichen Kosten halten sich wirklich in Grenzen. Gemütlich ist es trotzdem und man kann sogar mal auf Pause drücken, wenn man sich erst über die Schauspieler auslassen möchte.
Wir haben in letzter Zeit auch ein paar mal mit Freunden gekocht und diese Abende sind immer sehr witzig. Essen und Kochen muss man sowieso - mit Freunden macht es doppelt so viel Spaß und es ist auch besser für das Sparschwein als Essen zu gehen.


10.Werdet Selbermacher
 Jeden Tag Essen gehen in der Mittagspause? Packt euch lieber tolle Lunchboxen. Dazu wird in nächster Zeit auch ein Post von uns folgen - tolle Ideen für Früchstücksboxen, die nicht total langweilig sind. Obst, Gemüse, belegte Brote, Joghurts, Milchreis - eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Haupsache ihr freut euch schon den ganzen Vormittag darauf, da kann doch dann kein McDonalds mithalten.
Genauso kann man sich übrigens auch eine Thermoskanne oder - Becher mit Tee oder Kaffee mitnehmen, anstatt jeden Morgen bei Coffee Bay 4 € auszugeben. Ab und zu ist das vollkommen legitim, aber jeden Tag? Das wären 20 € in der Woche nur für Kaffee und wiederum 80 € im Monat, was dann doch etwas viel ist, meint ihr nicht? :)


Hier haben wir noch ein paar DIY-Ideen von Pinterest, die euch das Sparen bestimmt erleichtern und immer wieder Spaß machen, wenn ihr sie anseht:

DIY






Das waren erstmal unsere Spartipps für euch, ihr dürft die Liste gerne in den Kommentaren erweitern - perfektioniert haben wir Sparen nämlich leider auch noch nicht. Aber es ist ja schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Wir wünschen euch einen schönen Abend und ganz wichtig, an Spaß sollte nie gespart werden!
Sarah und Svenja♥

Donnerstag, 13. August 2015

einmal Schweiz und zurück


Hallo ihr Lieben,
wie ihr wisst war ich für eine Woche mit meinem Freund in der Schweiz bei meinem Patenonkel. Er wohnt in Winterthur, was ungefähr 20 - 30 Autominuten vom Bodensee und von Zürich entfernt ist.
Wir sind mit dem Auto dorthin gefahren und für alle die das nachmachen wollen - denkt daran, dass man für die Schweizer Autobahnen einen Vignette braucht. Die kostet 40 Franken (knapp 40 Euro) und man kann sie an den meisten grenznahen Raststätten und Tankstellen kaufen. Laut einem Zollbeamten kosten sie jedoch an der Grenze direkt am wenigsten.
Nach einigen Staus, Baustellen und ungefähr 6,5 Stunden Fahrt sind wir also vorletzten Freitag erschöpft in Winterthur angekommen.
Wir haben den restlichen Tag nur noch auf dem riesigen Balkon gesessen, Kuchen gegessen und den Abend mit Grillen ausklingen lassen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen haben wir uns gestärkt und sind dann nach Konstanz gefahren. Achtung hier an alle, die das Internet wieder anschalten, sobald sie die Grenze zu Deutschland überfahren haben: Da Konstanz so nah an der Grenze liegt, kann es schnell passieren, dass sich das Smartphone in das schweizer Netz einwählt.



Ansonsten ist Konstanz wirklich schön. Es liegt direkt am Bodensee und vom Münster aus (193 Stufen muss man vorher erklimmen) hat man einen unglaublichen Blick auf die gesamte Stadt und auf den See.
Ebenfalls sehenswert ist die Imperia. Das ist eine Statue einer jungen Prostituierten, in Gedenken an all' die Prostituierten, die während des Konzils vor 600 Jahren in Konstanz waren. Die katholische Kirche hat sich über diese nackte Statue beschwert und so hat der Künstler ihr etwas angezogen - allerdings war er da etwas sparsam. Vermutlich ist sie so sogar noch viel aufreizender. Die Geschichte hat mir irgendwie gefallen. :)
Wir sind danach noch ein bisschen durch die Innenstadt geschlendert und ich habe einen Geheimtipp für euch: Konstanz ist - wie eigentlich jede größere Stadt - ein wenig unruhig und laut (obwohl es sich durch die relativ kleinen Gässchen dort wirklich gut aushalten lässt). Wenn ihr mal in einer Oase der Ruhe einen Kaffe oder eine Orangina trinken wollt, dann geht in die Buchhandlung Ossiander. Dort gibt es ein kleines Cafe im Hinterhof und dort ist es unglaublich ruhig und idyllisch. Neben dem Platz, auf dem ich saß, gab es eine Vogeltränke und es war so putzig anzuschauen, wie diese kleinen niedlichen Meisen dort getrunken und sich gewaschen haben.




Sonntags haben wir einen entspannten Tag in der Wohnung verbracht - hauptsächlich mit Essen, Lesen und - weil ich leider gesundheitlich etwas angeschlagen bin - mit Schlafen. Aber solche Tage lassen sich in einer gemütlichen Hängematte in der Sonne mit einem Blick auf das Winterthurer Umland ziemlich gut ertragen, würde ich mal behaupten.

Montags ging es dann nach Zürich. Auf dem Weg dorthin haben wir bei der FIFA angehalten, wenn ihr die Möglichkeit habt: Dieser Blick lohnt sich. Der Zürichsee liegt nämlich in einem Tal und von der FIFA aus hat man einen unglaublichen Blick auf den See und die ganze Stadt.



Zürich ist wirklich eine wunderschöne Stadt und auch hier sind viele kleine enge Gässchen, die zum Bummeln einladen.
Besonders angetan hat es mir auch der Blick auf den Zürichsee. Diesen Sommer hat er eine unglaubliche Farbe und das Wasser ist total klar. Ich hätte stundenlang dort in der Sonne sitzen und den Entchen und Schwänen zuschauen können.






Mein Patenonkel meinte, wenn man in Zürich sei, müsse man auch einmal in das Cafe Sprüngli gehen. So viel Schokolade, Törtchen, Pralinen auf einem Haufen, liebevoll dekoriert - das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Das Cafe liegt übrigens in der 'Bahnhofstraße', der Haupteinkaufsstraße Zürichs. Ich würde sagen man kann diese Straße vergleichen mit dem Kudamm in Berlin - ein Luxusladen neben dem nächsten.
Auf dem Heimweg mussten wir noch einen Abstecher zum Lindt-Outlet machen. Manches bekommt man dort deutlich günstiger und ansonsten hat man einfach eine riesen Auswahl - mjam.



Dienstag sind wir nach Schaffhausen gefahren - zum Rheinfall. Der Eintritt kostet 5 Franken, was wenig ist, wenn man bedenkt, dass ein Crepe mit Zucker und Zimt in der Schweiz schon 6 Franken kostet. Man kann dort dann einige Treppen nach unten laufen und es gibt sogar eine kleine Grotte von der aus man einen unglaublichen Blick auf diese gewaltigen Wassermassen hat. Das war wirklich beeindruckend.








Wir sind dann über eine Brücke etwas oberhalb des Rheinfalls auf die andere Seite gelaufen und dort bis zu dem anderen Eingang spaziert. Es lohnt sich, diesen Rundweg zu laufen, weil die verschiedenen Blickwinkel auf das Spektakel sich wirklich lohnen. Länger als 1 - 2 Stunden seid ihr dort wirklich nicht unterwegs. An beiden Eingängen gibt es übrigens auch Souvenier Shops und Cafes oder Restaurants zur Stärkung.





Abends sind wir nach Winterthur gefahren um dort das "berühmte" Züricher Geschnetzelte zu Essen. Ich glaube ich habe schon lange nicht mehr so viel Zeit mit Essen verbracht wie in diesem Urlaub. Aber es gibt dort auch nur absolut geniales Essen, glaube ich. Das, was man für Lebensmittel in der Schweiz mehr bezahlt als bei uns, machen die Schweizer mit Qualität wett, davon bin ich überzeugt.
In Winterthur sind wir natürlich auch noch ein bisschen spazieren gewesen und irgendwie haben es mir die Städte dort angetan. Überall kleine Gässchen, viele Szenecafés, unglaublich nette Leute (Schweizer bedanken sich z.B. fast immer, wenn man als Autofahrer vor einem Zebrastreifen anhält).

Mittwochs hatte die Frau meines Patenonkels früh einen Termin und so sind wir währenddessen in Konstanz Frühstücken gegangen. Ich liebe es Frühstücken zu gehen und da war es auch gar nicht weiter schlimm, dass es fast den ganzen Tag geregnet hat. Wir sind dann noch in eine große Shopping Mall dort gegangen - 4 Stockwerke mit absolut allem, was das Shoppingherz begehrt. Von dort aus ging es dann zu dem Schlösschen, wo mein Patenonkel im letzten Sommer geheiratet hat, um ein bisschen in Erinnerungen zu schwelgen. Traumhaft schön!
Mittagessen gab es dann auf der Insel Reichenau, ganz an der Spitze. Dort ist eigentlich eine Art Freibad im See und dort angrenzend ein kleines Restaurant. Es sieht ein wenig heruntergekommen aus, aber die Pizza und Flammkuchen dort werden vor deinen Augen zubereitet, gehen super schnell und schmecken einfach unglaublich lecker.
Mittags habe ich wieder ein Mittagsschläfchen gemacht und wir haben nach dem vielen Essen abends einfach nur eine Suppe gekocht. Kartoffelsuppe ist einfach super, wenn es draußen nasskalt ist. Danach noch bei einer lustigen DVD auf dem Sofa kuscheln und der Tag ist perfekt.

Donnerstag war unser letzter Tag und wir hatten uns ursprünglich überlegt in den Züricher Zoo zu fahren. Leider war es dort so voll, dass wir uns kurzerhand umentschieden haben und wieder nach Zürich rein gefahren sind. Da haben wir dann - ganz tourimäßig - eine Schifffahrt über den See gemacht. 1,5 Stunden hat diese gedauert und es war einfach schön. Wir hatten super Wetter, saßen in der Sonne und diese Seen haben es mir ja wirklich angetan. Danach haben wir in einem kleinen Cafe gegessen, das ebenfalls einen kleinen versteckten Hinterhof hat. Mein Patenonkel hatte wirklich ein paar tolle Geheimtipps für uns.



Die Chagall-Fenster im Fraumünster haben wir uns natürlich auch angeschaut. Kunst ist ja bekanntlich geschmacksache, aber ich muss sagen, hässlich sind die drei großen Fenster wirklich nicht.


Da wir noch etwas Geld übrig hatten, ging es erst zu Läderach. Mein Freund wollte unbedingt von dieser hoch angepriesenen Schokolade kaufen. Ich bin froh, dass er das gemacht hat - die ist wirklich unglaublich lecker. Das ist eine Chocolaterie, man kann sich also Stücke von riesigen Schokoladenplatten abbrechen lassen oder Pralinen selbst zusammenstellen.
Danach musste ich dann doch nochmal bei Zara und Mango vorbeischauen - Geld zurücktauschen hätte sich sicherlich nicht gelohnt... :)

Die Heimfahrt am Freitag war leider der absolute Horror. Da auf einer der Autobahnen ein Tanklaster gebrannt hat, waren leider überall Staus und wir haben ewig gebraucht um nach Hause zu kommen. Man sollte also wirklich überlegen, ob man diese weite Strecke nicht einfach mit einem Fernreisebus zurücklegt, das ist für den Fahrer sicherlich entspannter.

Alles in allem war es trotzdem ein unglaublich schöner Urlaub. Ich habe ganz bewusst meinen Laptop zu Hause gelassen und mir auch keine Internetflat für mein Handy gemacht. Abends ein Stündchen Wlan, um zu sagen, dass alles gut ist, ist vollkommen ausreichend und wirklich mal erholsam.

Ich habe noch zwei weitere Tipps für diejenigen, die genau in diese Gegend mal im Urlaub besuchen wollen.
In Winterthur gibt es ein riesigen Museum für Naturwissenschaften - Technorama. Das ist zum Mitmachen und Ausprobieren und mir hat es dort damals wirklich gut gefallen.
Was auch wirklich lohnt, wenn man in der Nähe vom Bodensee ist, ist die Insel Mainau. Diese Insel wird auch Blumeninsel genannt und gehört eigentlich dem schwedischen Königshaus. Diese Gärten sind einfach unglaublich - ich war dort letzten Sommer - es lohnt sich wirklich. Dafür solltet ihr allerdings einen kompletten Tag einplanen.

So meine Lieben, ich denke der Post ist wirklich lang genug geworden.
Ich hoffe, ihr schafft es diesen Sommer auch einmal so schön abzuschalten wie ich dort.

Hier nochmal meinen Lieblingsblick auf den wunderschönen Zürichsee
Gruezi,
Sarah 

Montag, 10. August 2015

MusicMonday #5

Hallo ihr Lieben,
heute gibt es mal einen richtigen Klassiker, den bestimmt wirklich jeder von euch kennt und vielleicht ja auch genauso liebt wie wir?





Wonderwall von Oasis ist wohl einer der Songs, der definitiv auf keiner Party, bei keinem Lagerfeuer und auch sonst nirgends fehlen sollte. Man kann ihn alleine genießen, mit Freunden, mit einer ganzen Menschenmasse und jeder hat einerseits seine eigenen Assoziationen, andererseits erzeugen Oasis mit ihrem wahrscheinlich größten Hit ein unglaubliches Zusammengehörigkeitsgefühl.
Für uns gibt es kaum ein Lied, das dies genau so gut hinbekommt, chapeau!


Hier seht ihr noch ein Bild, das wir neulich auf Facebook entdeckt haben, wir mussten schmunzeln und kamen dann auf die Idee, euch Wonderwall vorzustellen, denn maybe (oder auch ganz sicher!) das ist einer der bedeutendsten Songs für uns.


via Facebook


Was bedeutet Wonderwall euch und welche Gefühle ruft Oasis damit in euch hervor? Gehts euch da genauso wie uns?

Wir wünschen euch wie immer eine tolle Woche.
Svenja & Sarah

Mittwoch, 5. August 2015

A wie Apfelmuffin


Hallo ihr Lieben,
heute kommt, wie angekündigt, unser erstes Rezept. Allerdings möchten wir euch nicht nur ein leckeres Rezept zeigen, sondern uns auch gleich mal ein bisschen mit einem der verwendeten Lebensmittel beschäftigen.
Immer mehr Leute müssen beim Essen wegen Allergien etc. aufpassen und auch wir haben uns schon einige Male mit dem Thema "Was ist gesund" beschäftigt. Das bedeutet nicht, dass wir jetzt nur besonders gesunde Rezepte vorstellen, aber es geht uns um das Selbstmachen. Darum, dass man weiß, was eigentlich im Essen drin ist, dass man sich dessen bewusster wird und ganz salopp gesagt weniger 'Scheiß' isst.

Heute:

A wie Apfel
Kennt ihr den Spruch An apple a day keeps the doctor away?
Das wollten wir mal genauer wissen.
Äpfel gehören zu den Kernobstgewächsen. Es gibt weltweit ca. 20.000 Apfelsorten, aber nur rund 1000 davon bei uns in Deutschland. Vier davon decken einen Großteil des europäischen Apfelmarktes ab.
Die gezielte Züchtung von Äpfeln begann erst im 19. Jahrhundert. Seit dem 6. Jahrhundert baute man Äpfel in Mitteleuropa an, ursprünglich stammen sie allerdings aus Asien.

Äpfel enthalten über 30 Mineralstoffe und Spurenelemente - besonders zu erwähnen ist vor allem Kalium, welches den Wasserhaushalt reguliert, und Eisen. Äpfel unterstützen die Darmtätigkeit und enthalten wichtige Vitamine.
Ein weiterer besonderer Inhaltsstoff ist das Pektin, welches den Cholesterinspiegel senken kann, Schadstoffe bindet und ausschwemmt.
Durch den enthaltenen Trauben - und Fruchzucker liefern Äpfel schnell Energie, dabei bestehen sie zu 85 % aus Wasser und haben nur rund 60 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Wichtig zu Wissen: 70 % der Vitamine sitzen in der Schale und direkt darunter. Schält ihr also eure Äpfel, schält ihr auch einen großen Teil der Vitamine und das in der Schale enthaltene Eisen, Magnesium und verschiedene ungesättigten Fettsäuren ab.

Leider werden auch bei Äpfeln wie bei eigentlich jedem Obst und Gemüse häufig Pestizide für die Schädlings - und Krankheitsbekämpfung eingesetzt. Durch einfaches Abwaschen mit Wasser und Abreiben mit einem Handtuch könnt ihr aber Großteile der ungesunden Ablagerungen aus der Umwelt und die Pestizide beseitigen. Wenn ihr ganz sicher gehen wollt, entscheidet ihr euch aber besser für Äpfel aus biologischem Anbau, bei diesen ist zumindest die Anwendung von synthetischen Pestiziden verboten, nicht aber der Einsatz von Kupfer - und Schwefelpräparaten.

Frag Oma
Äpfel gelten schon lange als das Hausmittel bei Durchfall (roh und mit Schale gerieben). Sie sollen (vor dem Aufstehen gegessen) Schwangerschaftsübelkeit vermeiden und (gebraten und mit Honig) gegen Heiserkeit helfen.
Vor dem Schlafengehen verzehrt, verhindern sie Schlafstörungen; am Morgen erleichtern sie das Wachwerden.
Außerdem haben Äpfel durch Fruchtsäuren und Ballaststoffe eine zahnreinigende Wirkung und sollen ebenso gut wie Kaugummi für zwischendurch  funktionieren. (Bitte nicht komplett auf eine normale Zahnreinigung verzichten, die ist natürlich trotzdem wichtig!)

Und nun zum Rezept

Ihr braucht:
2 - 3 mittelgroße Äpfel (ich habe Braeburn genommen)
1 Vanilleschote
Zucker und Zimt
etwas Butter

150 g weiche Butter
150 g Zucker
2 Eier
200 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
150 ml Milch
1 Prise Salz

Zubereitung:
Als erstes wascht und schält ihr die Äpfel und schneidet diese dann in kleine Stücke (man könnte eigentlich mal probieren, die Schale dran zu lassen - falls ihr das tut, sagt mal ob das genauso gut schmeckt). Dann erhitzt ihr ein kleines bisschen Butter in einem Topf und gebt die Äpfel dazu. Diese lasst ihr dann einfach bei niedriger Stufe vor sich hin garen. Gebt etwas Zucker und Zimt dazu und rührt ab und zu um.


Als nächstes kratzt ihr das Mark aus der Vanilleschote und gebt die Hälfte (+ die Schote) mit in den Topf. Denkt daran ab und zu umzurühren, damit nichts anbrennt.


Nun könnt ihr mit dem Teig anfangen: Butter, Zucker und Vanillemark schaumig aufschlagen und die Eier unterrühren. Danach Mehl und Backpulver darübersieben und mit Milch und Salz unter die Eiermasse rühren.
Tipp: Achtet darauf, dass die Butter wirklich weich ist, sonst gibt es beim Rühren Klümpchen.



Wenn euch die Äpfel weich genug sind, gebt diese in den Teig und rührt sie nochmals unter.

Danach verteilt den Teig auf ein Muffinblech, das ihr vorher mit Förmchen auslegt oder mit Butter einfettet und mit Mehl bestäubt.


Das Ganze kommt dann für ungefähr 20 Minuten in den auf ca. 180°C vorgeheizten Backofen.



Danach aus dem Ofen und nach kurzem Abkühlen aus der Muffinform nehmen und wer mag noch warm genießen - schmeckt auch mit Vanilleeis.
Guten Appetit!

Sarah 

Montag, 3. August 2015

MusicMonday #4

Hallo ihr Lieben,
heute mal ein etwas anderer MusicMonday, denn ich möchte euch nicht nur ein besonderes Lied vorstellen, sondern gleich eine ganze Playlist, die perfekt in den Sommer passt und diese besonderen Sommergefühle auch im tiefsten Schneesturm vermitteln könnte.



Gerade im Sommer schaue ich sehr wenig Tv und bin auch nicht ganz immer in der Stimmung Radio zu hören. Oft wird da einfach zu viel geplappert, wenn man es gerade nicht gebrauchen kann.
Ich sitze lieber auf dem Balkon oder im Garten in der Sonne und genieße eine Indie-Playlist. Auch zum Einschlafen und Entspannen, generell als kleine Auszeit vom Alltagsstress sind die Playlists super, denn sie bringen mich innerhalb weniger Minuten in eine viel ruhigere, sonnigere Welt.
Eigentlich möchte ich jetzt nicht vom Winter reden - man will ja nichts heraufbeschwören- aber auch die Winter- und Herbstplaylists fangen Gefühle und Atmosphäre der jeweiligen Jahreszeit meiner Meinung nach perfekt ein.

Falls ihr Lust auf mehr toll gemischte Playlists habt, dann stelle ich euch gerne demnächst noch mehr Youtube-Kanäle vor, auf denen ihr finden könnt, was ihr sucht.

Ich hoffe, dass euch auch diese Art Music Monday gefällt, teilt doch einfach eure Meinung in den Kommentaren.
Einen schönen Start in die Woche und bis nächsten Montag,
Svenja