Montag, 28. September 2015

Alle Jahre wieder - Globalisierung von Ananas und Nikolaus


Jedes Jahr gegen Ende August flammt die Diskussion wieder auf: Warum gibt es im Sommer schon Weihnachtsgebäck zu kaufen?
Viele Menschen regen sich tierisch darüber auf, gründen Facebook Gruppen und verbreiten miese Stimmung, weil die Supermärkte sie damit ja schließlich unheimlich ärgern.
Ich sehe das anders. Warum sollte ich mich darüber aufregen? Wenn ich im September noch keinen Nikolaus essen möchte, kaufe ich einfach keinen. Problem gelöst.
Desweiteren bin ich - wie auch Svenja - einer dieser Menschen, die schon die erste Packung Spekulatius verputzt haben, einfach weil wir sie gerne essen. Ich gebe zu, dass ich eine solche Packung nicht unbedingt mitnehmen würde, wenn ich mit Freunden an den See fahre, aber hey - habt ihr mal aus dem Fenster geschaut? Im Moment sitze ich sowieso auf unserem Sofa, trinke Tee und freue mich darüber, dass ich den Regen von drinnen beobachten kann (und nicht darin stehe). Und zu diesem Tee passt eben gut Gebäck. Spekulatius oder Lebkuchen eignen sich also hervorragend.
Anstatt mich also über etwas aufzuregen, was ich erstens nicht ändern kann und zweitens auch absolut nicht schlimm ist, freue ich mich, dass ich wieder mehr Auswahl habe, wenn ich einkaufe.

Es gibt nur ein paar wenige Menschen, die sich kurzzeitig darüber ärgern dürfen, dass Weihnachtsmann und Co. wieder in den Supermarkt einziehen - die Angestellten im Supermarkt selbst. Da ich diesen Sommer in einem Edeka ausgeholfen habe, weiß ich jetzt, wie viel Arbeit es ist, diese ganzen zusätzlichen Aufsteller aufzubauen und ich gebe zu - an diesem Tag habe ich mich auch gefragt, warum die Industrie damit nicht warten konnte, bis ich aufgehört habe dort zu arbeiten. Aber als Belohnung nach der ganzen Arbeit gab es für mich meine - mittlerweile vernichtete - erste Packung Spekulatius und ich muss sagen: so schlimm war es eigentlich auch wieder nicht.

Daher appelliere ich jetzt an euch alle - wenn ihr was sucht worüber ihr euch aufregen könnt, schaut Nachrichten. Wenn ihr Weihnachtsgebäck nicht mögt - esst keins.
Aber sich einfach nur über die Anwesenheit aufregen, ist nichts anderes als sich über die Anwesenheit von Flüchtlingen aufzuregen. Die tun euch doch gar nichts. Und Ananas sind schließlich auch voll in Ordnung, obwohl es hier nicht unbedingt viele Ananasplantagen gibt. Einige wären sauer, wenn sie Himbeeren nicht auch im Winter kaufen könnten.
Warum also nicht auch Schokonikoläuse im Sommer?
Freut euch lieber für Menschen wie mich, die sich seit dem letzten Weihnachten darauf freuen, dass es endlich wieder Spekulatius gibt. Und darauf esse ich jetzt erstmal eine Marzipankartoffel. :)

Sarah


Wir feiern ihn trotzdem, den Spekulatius. Und wer das ganze auf die Spitze treiben will, um seine Freunde, Kollegen und Familienmitglieder total auf die Ananaspalme bringen möchte, der kann dieses Spekulatiuseis servieren. DAS GANZE JAHR ÜBER!

HIER geht's zum Rezept

Mittwoch, 23. September 2015

Mit 10 Tipps zum aufgeräumten Zimmer!


Hallo Ihr Lieben,
für mich stehen im nächsten Monat einige Veränderungen an. Ich werde ins Saarland ziehen und dort Psychologie studieren. Ich wohne dann in einer kleinen Wohnung im Haus meiner Tante, bin also nicht komplett alleine dort, aber zu Hause ist es eben auch nicht mehr.
Entsprechend aufgeregt bin ich natürlich!
Da ich bald meine wichtigsten Sachen in ein paar Kisten packen muss, heißt es für mich jetzt auch mal gründlich aufräumen und vor allem AUSMISTEN.
Daher habe ich heute für euch mal 10 Tipps wie das Aufräumen und -misten ein bisschen leichter gelingt.

1. Setzt euch realistische Ziele.
Man braucht nicht an einem Tag Wunder vollbringen, lieber jeden Tag ein bisschen was.

2. Macht euch gute Musik an, das motiviert und die Arbeit geht viel leichter von der Hand. Hierzu bringen wir bald einen MusicMonday.

3. Fangt immer mit bestimmten Ecken an.
Freie Flächen wirken ordentlich, also stellt nicht zu viel auf Schränke und räumt euren Schreibtisch frei. Dann noch das Bett machen, Kleidung zusammenlegen, usw.. Das sind meist nur ein paar Handgriffe, die jedoch dafür sorgen, dass der Raum gleich viel ordentlicher aussieht.

4. Ihr wisst nicht wohin mit Kleinkram (Andenken etc.)? - eine kleine Kramkiste ist vollkommen in Ordnung, es dürfen nur nicht mehrere Schubladen sein.

5. Kleiderschrank ausmisten?
Räumt einmal das komplette Fach (oder sogar den kompletten Schrank) aus und dann kommt nur das wieder in den Schrank, was passt, euch steht und was ihr mögt. Die Sachen die kaputt sind oder nicht mehr passen könnt ihr in die Altkleidersammlung bringen oder verkaufen (Flohmarkt, Kleiderkreisel, etc.). Natürlich gibt es auch immer ein paar Sachen bei denen man nicht sicher ist. - Wie wäre es damit die Sachen in eine Kiste auf den Speicher zu stellen. Wenn ihr nach einem Jahr nicht an den Sachen wart und sie nicht vermisst habt, dann könnt ihr sie ohne schlechtes Gewissen weggeben.

6. Dieses Take/Toss - Prinzip (das wir uns teilweise von Sex and the City abgeschaut haben) funktioniert übrigens nicht nur bei Klamotten, sondern auch super bei allem Anderen. Man kann sich kaum vorstellen, bei wie vielen Dingen es gar nicht auffallen würde, wenn sie nicht mehr da wären. Und genau diese Sachen können alle raus. Damit schafft ihr Platz für die Sachen, die ihr wirklich benutzt - und einen Überblick! Minimalismus kann so schön sein.

7. Belohnt euch. Ihr habt ganz viele Pullover aussortiert? Dann kauft euch doch einen neuen, den ihr vielleicht schon länger im Auge habt. Oder ihr habt das Zimmer ausgemistet bis zu dem Termin wo ihr fertig sein wolltet? Warum nicht mal einen schönen Welnesstag mit der besten Freundin?
Unser Gehirn findet dann das Aufräumen im nachhinein nicht mehr so schlimm und es fällt euch nächstes Mal vielleicht nicht ganz so schwer euch zu motivieren.

8. Ihr seid schlecht darin euch von Sachen zu trennen? Das geht vielen so. Sucht euch Hilfe von Freunden, eurer Familie oder Coaches. Besonders bei Klamotten können Freunde wirklich hilfreich sein, wenn man selber eigentlich gern alles behalten möchte.

9. Ihr habt eure Schränke, Regale, Kommoden ausgeräumt und ausgemistet? Bevor alles wieder eingeräumt wird, unbedingt ordentlich sauber machen. Besonders auch mal die Stellen, an die man sonst nur schwer rankommt.

10. Schafft euch eine gewisse Aufräumroutine.
Benutztes Geschirr solltet ihr täglich in die Küche bringen.
Kleidung am besten alle zwei Tage auf - und wegräumen.
Überlegt euch wie oft ihr saugen/putzen wollt und wie oft man sein Bett neu beziehen sollte.
Wenn solche Dinge regelmäßig gemacht werden, kann gar kein so großes Chaos entstehen.

Ich hoffe, diese Tipps helfen euch ein kleines bisschen weiter. Ich werde mir jetzt meinen eigenen Rat zu Herzen nehmen und auch noch ein bisschen ausmisten.

Sarah 

Montag, 21. September 2015

MusicMonday #8


Hallo ihr lieben,
für diesen MusicMonday habe ich wieder etwas ruhiges ausgesucht, das sich der Jahreszeit ein wenig anpasst.





John Mayer gehört für mich einfach in den Herbst und Winter, er setzt einfach auf die 'ich-habe-es-mir-an-diesem-Regentag-mit-Tee-und-nem-Buch-gemütlich-gemacht-Gefühle' noch einen drauf. Falls ihr ihn noch nicht kennt und grade in ruhiger Stimmung seid, oder in ruhige Stimmung kommen wollt, hört mal rein und sagt Bescheid, was ihr von ihm haltet.

Ich finde John grandios - vor allem für die letzte halbe Stunde vorm Zubettgehen.

Bis bald,
Svenja



Donnerstag, 17. September 2015

B wie Borschtsch

Weiter gehts mit dem Buchstaben B in unserer Buchstabensuppe - im wahrsten Sinne des Wortes (muhaha, gut drauf heute)
B steht, wie ihr unschwer am Titel erkennen könnt für Borschtsch. Als ich erzählte, dass ich gerade 'Borschtsch' koche, bekam ich viele verwirrte Nachfragen, ob ich mich versprochen hätte, 'Was, wer oder warum ist dieser Borschtsch?'.

Nunja bei Borschtsch oder auch nur Borsch handelt es sich um eine Gemüsesuppe aus Ost- bzW. Mitteleuropa. Zum ersten mal habe ich sie tatsächlich vor Jahren in Russland gegessen, schon damals hat sie mir sehr lecker geschmeckt und war nicht aus meinem Kopf rauszukriegen. Ein super Gericht für die kältere Jahreszeit, wärmend und kräftigend.



Borschtsch:


Für ca. 3-4 Liter Suppe braucht ihr:

2,5 L Wasser
500g Rindfleisch, möglichst mit Knochen
2 Rote Bete
2 Möhren
1 Zwiebel
3 mittelgroße Kartoffeln - oder 2 riesige, wie in meinem Fall
1 rote Paprika
3 Tomaten
1/4 Weißkohl
1/2 Zitrone
2 Zehen Knoblauch
5 Körner Pfeffer oder Piment
2 Lorbeerblätter

Zum Würzen & Garnieren:
Salz, Pfeffer
frischer Dill (getrocknet geht auch)
1 Klecks Schmand/saure Sahne pro Teller (optional)


Zuerst gebt ihr für die Brühe das Rindfleisch und die ganzen, geschälten Rote Bete in 2,5 Liter Wasser, kocht das Ganze auf und lasst es danach bei mittlerer Hitze weiterköcheln. In dieser Zeit schält ihr das restliche Gemüse und schneidet es in kleinere Stücke - das würde sehr gut mir einem 'Multifunktionszerkleinerer' funktionieren, den ich leider beim letzten mal mit sehr sehr harten Möhren zum erliegen gebracht habe - also ganz klassisch mit einem scharfen Messer. 

Sobald das Fleisch ca. eine Stunde gegart hat, könnt ihr es aus dem Topf nehmen und in mundgerechte Stücke schneiden, ebenso die Rote Bete. Im nächsten Schritt erhitzt ihr etwas Öl in einer Pfanne, bratet zuerst die Zwiebeln und dann alles andere Gemüse zusammen an. Danach gebt ihr alles, auch das Fleisch, die Loorbeerblätter und den Piment zurück in den Topf und lasst es weitere 30 bis 40 Minuten garen.

Ab auf die Couch!

Nach genügend Garzeit im zugedeckten Suppentopf würzt ihr eurer Borschtsch mit ausreichend Salz und Pfeffer. Außerdem presst ihr Knoblauch und Zitronensaft in euren Topf, schmeckt ein letztes Mal ab und rührt nochmals gut um. Jetzt ist euer Gericht auch schon servierfertig - am besten jedoch schmeckt Borschtsch tatsächlich aufgewärmt.

Ganz traditionell wird der Eintopf in tiefen Tellern serviert. In die Mitte den Tellers wird, wenn man das denn mag, ein Esslöffel Schmand gegeben und mit viel frischen Dill garniert. Dazu gibt es frisches Butterbrot. 

Wenn ihr so hart seid, könnt ihr die Tradition ja auch ganz befolgen und Wodka zum Borschtsch trinken!














Weil ich auf den Fotos den Dill vergessen habe - hier ist alibimäßig mein Dillstreuerdings!


Funfact:
Borschtsch ist in der deutschen Sprache das Wort das die meisten aufeinanderfolgenden Konsonanten enthält und nicht zusammengesetzt ist.


Da löffelt man seine Suppe doch gern selbst aus!



Lasst es euch schmecken! Priyatnogo apetita!

- Svenja



Montag, 14. September 2015

MusicMonday #7 [Wieso wir uns auf den Herbst freuen]

Hallo ihr Lieben,
heute bekommt ihr von uns eine Playlist passend zum Herbstbeginn, der uns bevorsteht. Vielleicht kommt dabei auch so viel Vorfreude auf die tollen Dinge im Herbst in euch auf, wie bei uns.
Falls ihr die guten Seiten der stürmischen Jahreszeit nicht erkennt, dann lest einfach mal in unsren letzten Post rein und lernt sie kennen.





Heute ist einer dieser grauen, verregneten Tage bei uns und das bedeutet: Ab auf's Sofa, Musik an und ein gutes Buch. Mehr braucht es nämlich überhaupt nicht zum glücklich sein. Und damit ihr die Musik einfach laufen lassen könnt und nicht regelmäßig neue anmachen müsst, haben wir hier einen tollen Mix gefunden.

Habt einen schönen Start in die Woche, ihr Lieben.

Sarah und Svenja 

Samstag, 12. September 2015

Wieso wir uns auf den Herbst freuen #helloautumn

Ganz dick in unserem Kalender markiert und immer näher rückend: Der Herbstanfang. Meteorologisch gesehen hat der Herbst längst begonnen, aber dieser eine Tag macht alles erst richtig dingfest. Die erste Packung Spekulatius ist schon geleert, auch das gehört irgendwie zum Herbst dazu, ebenso viele viele neue Teesorten.

Während man im September oft noch einige warme, sonnige Tage hat, wird der Oktober sicherlich relativ grau werden, vielleicht mit ein paar stürmischen Nächten. Und im November dann liegt möglicherweise schon der erste Schnee - und die Vorweihnachtszeit beginnt. Schmücken, Plätzchen backen, Weihnachtsshopping (zumindest die, die damit rechtzeitig anfangen wollen).
Und mittendrin? Wir - auf dem Sofa mit Teetassen in der Hand und selbstgestrickten Socken von Oma an den Füßen.
Wenn Leute den Herbst beschreiben, hört man oft, dass sich die Blätter färben und irgendwann abfallen. Für uns ist der Herbst mehr als nur buntes Laub auf dem Boden. Kastanien liegen da nämlich auch noch  und aus denen haben wir im Kindesalter Tiere gebastelt - ihr auch? - da kann man sie doch jetzt nicht außen vor lassen oder?


  • bunte Blätter
  • warmer Tee 
  • von Papa selbstgekochter Kakao
  • Sturm
  • gemütliche Abende mit Kuscheldecken
  • Spekulatius (Ja, wir boykottieren den 'es-ist-September-und-die-Plätzchen-stehn-schon-im-Regal-Boykott')
  • die Mütze-Schal-Saison beginnt
  • Kaschmirpullis!!!
  • 'mal drin bleiben und lesen ohne ein schlechtes Gewissen riskieren zu müssen
  • echter Herbstregen
  • Kuschelsocken von Oma/Mama tragen und darin übers Parkett rutschen
  • Vorfreude auf Krämer- und Weihnachtsmärkte
  • die Nicht-Bikinifigur nicht zeigen müssen :D
  • Vorfreude auf die Weihnachtszeit
  • haben wir schon die bunten Blätter erwähnt?
  • es ist schon dunkel, wenn man aus dem Kino kommt
  • Kinderpunsch








Sicher fallen euch noch um die drölftausend Dinge mehr ein, die ihr am Herbst liebt. Wir würden uns freuen, wenn ihr unsere Liste erweitert.

Svenja & Sarah

Donnerstag, 10. September 2015

autumn hair&makeup inspiration

Montag, 7. September 2015

MusicMonday #6


Ein Liebeslied an alle unsere Leser!
- von Madsen und von mir





Also sing ich dir ein Liebeslied
Um nur kurz Luft zu holen
Und dem Alltag zu entfliehen
Also sing ich dir ein Liebeslied
Mit allem drum und dran
Und schön, dass es dich gibt.

Warum ich das Lied so liebe? Ich kenne Madsen schon eine Weile, einige Jahre sogar und irgendwann gerieten sie immer mehr in Vergessenheit (warum eigentlich?). Dabei hab ich wirklich eine Phase in meiner Jugend gehabt, in der aus meinem Ghettoblaster kein Wort von einer anderen Band zu hören war.. okay außer von Clueso vielleicht. Naja auf jeden Fall war ich vor kurzem auf dem Highfield Festival in der Nähe von Leipzig und ohne das im Vorfeld so richtig wahrgenommen zu haben, waren Madsen mit von der Partie. Irgendwie ist mir da mein Herz aufgegangen und es wurde sowas von in Vollbrand versetzt, das kann man sich kaum vorstellen. So sehr, dass ich bei 'Lass die Musik an' heulend auf der Wiese saß und einfach nur absolut glücklich war. 
'Liebeslied' war einer der ersten Songs, die ich kannte und für mich wird es wohl auch immer einer der besten sein, denn es steckt so viel mehr dahinter. Die Stimme und das Gefühl, das sie vermittelt. Es macht optimistisch und stimmt mich ganz einfach und schnell fröhlich, egal wie meine Laune noch eine Sekunde vor dem ersten Ton des Liedes war. Also, dreht die Anlage auf und lasst euch auch mal ein Liebeslied singen, mit allem drum und dran. Das bekommt man nirgendwo leichter als von Madsen.

Lasst mich wissen, wie ihr das Liebeslied findet. 
Alles Liebe, Svenja

Dienstag, 1. September 2015

meteorologischer Herbstbeginn, eine weise Mutter und ganz viel Tee


Ich sitze auf meinem Bett, höre MusicMonday #4 und suche nach Inspiration auf einem meiner Lieblingsblogs. Ich lese alte Beiträge, schaue mir Bilder an und stöbere in den Kommentaren.
Heute ist meteorologischer Herbstbeginn und das Wetter passt. Eigentlich mag ich Regen ziemlich gerne, aber da ich heute Vormittag etwas erledigen wollte, was nicht geklappt hat, war meine Laune bis vor wenigen Minuten ziemlich im Keller. Ich war enttäuscht, dass ich mich nochmal darum kümmern muss. Ich versage und verliere einfach nicht gerne. Selbst, wenn es überhaupt nicht meine Schuld ist oder gar kein Problem, dass ich etwas noch nicht gemacht habe. Erledige ich das eben morgen.
Aber meine Laune war einfach im Keller, ich habe angefangen Leuten zuzustimmen, die lieber noch länger Sommer haben wollen und die den Regen doof finden. Ich hab mich schmollend unter meiner Bettdecke vergraben.

Pinterest

Auf einmal zog ein unglaublich guter Duft durch unser Haus. Meine Mama war also zum ersten mal seit langem wieder am Backen. Meistens sind die Sachen dann leider für andere bestimmt, also für irgendwelche Geburtstage oder Vereinsfeiern.
Auf einmal klopft es an der Tür und sie kommt mit einer dampfenden Tasse Tee in mein Zimmer und drückt sie mir in die Hand. Sie berichtet mir was sie backt, dass es nur für uns bestimmt ist, und im Gehen dreht sie sich nochmal um und sagt: "Manchmal ist das Leben auch einfach nur schön, oder?"
Ich grinse. Eigentlich hat sie recht. Der Regen trommelt an mein Fenster, ich sitze mit meiner Tasse Tee im Bett, eingekuschelt in meine Decke. Ich höre gute-Laune-Musik und habe noch ein bisschen Zeit für mich, bevor ich heute Abend weg muss. Warum hatte ich nochmal schlechte Laune? Völlig egal, jetzt ist sie weg.

Wenn ihr jetzt auch Lust auf Gemütlichkeit und Wohlfühlgebäck habt, schaut doch mal hier

Ich wünsche euch einen schönen ersten Herbsttag. Und vergesst nicht: das Leben kann manchmal auch einfach nur schön sein - wenn man es lässt. Also lasst euch nicht von einem grauen Himmel die Laune vermiesen. Nehmt das lieber als Grund euch gemütlich auf euer Bett zu kuscheln und zu Lesen oder stundenlang Filme zu schauen. Im Regen tanzen wäre auch noch eine Option... :)

Sarah