Samstag, 23. April 2016

Samstag, 16. April 2016

bad days


Jeder kennt diese Tage, an denen einfach alles schief geht.
Der Wecker klingelt nicht, die Milch fürs Müsli ist sauer, der Lehrer/Vorgesetzte macht einen zur Schnecke, Streit mit dem besten Freund, usw.
Das Gute an solchen Tagen? Sie haben auch nur 24 Stunden (sagt zumindest meine Mami immer, wenn ich bei ihr jammere). Solche Sprüche helfen einem leider in solchen Situationen auch nicht wirklich weiter.
Wir haben uns ein paar Dinge überlegt, wie man solche Tage vielleicht zum Guten wenden kann. Oder zumindest ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

1. Diesen Trick hat uns ein Professor beigebracht: Klemmt euch einen Stift quer in den Mund. Dadurch werden eure Mundwinkel nach oben gezogen und euer Gehirn bekommt das Signal, dass ihr euch gut fühlt. Falls das noch nicht ausreicht, überredet andere Leute mitzumachen. Da es ein bisschen lächerlich aussieht, müsst ihr spätestens dann auch von alleine Grinsen.

2. Ein bisschen jammern ist okay, aber dann ist auch Schluss. So verderbt ihr nur anderen Leuten auch die Laune. Viel besser: Redet über den letzten Urlaub, das gute Buch, das ihr gerade gelesen habt, oder über eure Pläne fürs Wochenende. 
Erzählt von einer Situation an der ihr tollpatschig wart oder lest Flachwitze. Spätestens, wenn euer gegenüber darüber lachen muss, werdet auch ihr angesteckt.

3. Überlegt euch 3 Dinge für die ihr an diesem Tag dankbar seid. Das kann absolut alles sein, von dem Kaffe am Morgen über die Existenz einer Serie. Kuschelsocken, Schokolade, euer Sofa, eure beste Freundin (die kann man ja wirklich jeden Tag nennen!). Überlegt euch das am besten mit Freunden zusammen - denn wenn man über gutes nachdenkt, kann man nicht mehr motzig sein.

4. Ruft eure Mami an oder setzt euch zu ihr. Da reicht meistens schon die reine Anwesenheit bzw. der Klang der Stimme und eine gemeinsame Tasse Tee um sich besser zu fühlen.

5. Geht raus an die frische Luft und macht einen Spaziergang. Keiner kann lange sauer sein, wenn die Sonne scheint. Und falls es grau ist und windig - lasst euch durchpusten. Bewegung tut gut und ihr seid dann auch froh, wenn ihr wieder rein ins Warme kommt (und könnt dafür dann übrigens dankbar sein!). Es regnet? Schon mal davon gehört, dass man lieber im Regen tanzen soll, als davor zu flüchten? Ihr fühlt euch komisch dabei, alleine durch den Regen zu hüpfen? Schnappt euch die beste Freundin und macht es zusammen. Spätestens dann solltet ihr nicht mehr peinlich berührt sein und euren Spaß haben. 

6. Lest Über mir der Himmel! :)



Habt ihr noch weitere Tipps gegen schlechte Tage? Ihr dürft unsere Liste gerne ergänzen.

Sarah 

Samstag, 2. April 2016

über Lagerfeld, Wettbewerbe und Persönlichkeit


Jeder von uns hat seine Idole und Vorbilder. Das können unsere Eltern und Großeltern sein, unsere Freunde oder eben Personen des öffentlichen Lebens. Man hat Vorbilder für Verhalten, Aussehen, Lebensstil, etc. und das ist prinzipiell eine tolle Sache. Menschen, die uns inspirieren über uns hinauszuwachsen und an uns zu arbeiten.
Aber das kann auch zu weit gehen, nämlich wenn wir uns zwanghaft an anderen messen.
Eines unserer Lieblingszitate von Karl Lagerfeld lautet: "Persönlichkeit beginnt da, wo der Vergleich aufhört."
Und genau dazu möchten wir heute aufrufen. Hört auf, euch immer mit anderen zu vergleichen.

Die meisten vergleichen sich mit anderen um bei einem imaginären Wettbewerb zu gewinnen. Dabei macht es euch nicht besser oder schlechter, wenn euer Gegenüber ein bestimmtes Talent oder Aussehen hat. Das hat mit euch nämlich gar nichts zu tun.
Versteht uns nicht falsch - spornt euch weiterhin gegenseitig mit euren Klassenkameraden an, gute Noten zu schreiben. Aber wie wäre es zur Abwechslung, sich dann mit Freunden zusammenzusetzen, die ungefähr in eurer "Liga" spielen. Denn das größte Problem am Vergleichen ist auch, dass die einen sich nur mit "Besseren" vergleichen. Die meisten Mädchen zum Beispiel mit den Figuren von irgendwelchen Models. Kein Wunder, dass die meisten sich bei einem solchen Vergleich für zu dick halten. Models sind nämlich für Figuren ein schlechtes Maß.
Genauso ungesund ist es, sich mit dem schlechtesten aus eurer Klasse zu messen, nur damit ihr euch besser fühlt.

Und um nochmal auf Lagerfeld zurückzukommen - es ist nicht entscheidend, wie ihr im Vergleich zu anderen seid. Wie wäre es zur Abwechslung mal damit einfach euch selbst zu perfektionieren. Sei das beste "Du", das du sein kannst. Genau so machen es eure Vorbilder in der Regel nämlich auch - genau deshalb sind sie vermutlich eure Vorbilder.
Und genau das nennt man dann übrigens Persönlichkeit.